Wichtiges über unsere Schule

Grundschule Hirsau

 

Die Grundschule Hirsau ist eine Halbtagsschule mit zwei jahrgangsgemischten Klassen 1/2 und zwei jahrgangsgemischten Klassen 3/4.  Es ist die einzige Schule in Hirsau und eine von 6 Grundschulen in Calw. Das Einzugsgebiet der Schule ist eher ländlich. Die Kinder kommen aus Hirsau und Ernstmühl vereinzelt auch aus Althengstett, Altburg, Bad Liebenzell, Oberkollbach und Heumaden. Im Schuljahr 2018/19 besuchen etwa 80 Schülerinnen und Schüler die Schule.   Es unterrichten sechs staatliche und zwei kirchliche Lehrkräfte an der Schule. Eine Kernzeitbetreuerin, eine freie Mitarbeiterin für die Hausaufgabenbetreuung, zwei Mitarbeiter/innen der Calwer Musikschule, eine Chorleiterin, eine Sekretärin, ein Hausmeister (der für alle öffentlichen Gebäude in Hirsau zuständig ist) sowie zwei Reinigungskräfte unterstützen die Arbeit an unserer Schule.

Das Schulgelände ist eingebettet in die Klosteranlage. Der Schulhof teilt sich in einen oberen und einen unteren Hof und wird auf der oberen Seite begrenzt durch die Wiese des Klosters, die für die Schüler nach Absprache zugänglich ist. Unten und zur Seite begrenzt jeweils ein Weg den Hof. Beide sind für den öffentlichen Autoverkehr nicht befahrbar. Auf dem Gelände befindet sich auch einer der beiden Hirsauer Kindergärten. Es gibt drei Schulgebäude mit vier Eingängen, das Baujahr der zwei alten Gebäude ist nicht bekannt, das neue Haus (Regenbogenhaus) wurde 1995 erbaut.

 

 

Der Sportunterricht wird in der ca. 700 m (ca. 10min Fußweg) entfernten Sporthalle erteilt. Der Schwimmunterricht findet im öffentlichen Schwimmbad in Althengstett statt.

 

 

 

 

Seit dem Schuljahr 2007/08 werden unsere Schüler und Schülerinnen in einer jahrgangsgemischten Eingangsstufe mit 1-3 jähriger Verweildauer unterrichtet.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 wird durchgängig jahrgangsgemischt unterrichtet, das heißt der jahrgangsübergreifende Unterricht wird in der sogenannten Aufbaustufe Klasse 3/4 fortgesetzt. Damit nimmt sie im Kreis Calw eine Vorreiterrolle ein. Seit 7 Jahren stehen wir als Hospitationsschule für die Kollegen anderer Schulen offen.

Die wichtigsten Gründe für die  Jahrgangsmischung sind:

  • Kein Kind ist immer das leistungsstärkste oder leistungsschwächste. Jedes Kind, auch ein leistungsschwaches, erlebt, dass es Lernfortschritte macht.
  • Jedes Kind kann sein Wissen weitergeben und festigen, indem es einem anderen Kind etwas zeigt und erklärt, ihm in irgendeiner Form helfen kann (nicht nur die Großen den Kleinen!)
  • Jedem Kind wird durch den Rollenwechsel zugemutet, sich mit sich, seinen Gefühlen und seiner Entwicklung auseinanderzusetzen.
  • Ein Kind kann seinen individuellen Lernweg gehen, ohne seine soziale Gruppe zu verlassen.
  • Die Selbstständigkeit wird deutlich erhöht.
  • Feste Regeln und Rituale werden „vererbt“ und müssen nicht immer neu eingeübt werden. Dies gibt Sicherheit und Geborgenheit.
  • Binnendifferenzierung wird zum Unterrichtsprinzip, die individuellen Lernstände und Lernfortschritte werden berücksichtigt.

Die Einschulung der Kinder erfolgt 2 mal im Jahr. Kinder, die im Herbst noch nicht die Schulreife haben, können ein weiteres halbes Jahr im Kindergarten gefördert werden und haben dann die Möglichkeit im Februar eingeschult zu werden.

Schulpflicht besteht für Kinder, die bis zum 30.9. des Jahres das sechste Lebensjahr vollendet haben. Der sogenannte „Kannkindbereich“ erfasst Kinder, die zwischen dem 1.10. und 30.6. des darauf folgenden Jahres 6 Jahre werden. Diese Kinder können auf Wunsch der Eltern eingeschult werden.